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Anfang Januar 2022, es ist ein grauer, verregneter Morgen auf unserem Firmengelände in Tambach. Zugegeben, es sieht nicht gerade nach einer hektischen, regen Betriebsamkeit aus - so wie sonst morgens, wenn Bauleiter Lutz seine Truppen versammelt und sie dann auf die Baustellen im Landkreis und darüber hinaus losschickt. Heute und den ein oder anderen weiteren Tag in diesem Januar ist eben „Schlechtwetter“ angesagt: Welcher Handwerker kennt das nicht.

Und doch werden bei uns auch an solchen Tagen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Wenn man in unserer Branche von „Weichen stellen“ spricht, dann sind sie meist sichtbar: Wir pflanzen an, wir pflastern oder buddeln Löcher. Doch im modernen Handwerk gehört es auch dazu, über das Pragmatische hinaus zu denken. Eben Weichen zu stellen, die vielleicht auf dem ersten Blick nicht gleich sichtbar sind.

Inhaber Bastian Geuß tut genau das: Wie schon in den Interviews letztes Jahr des Öfteren zur Sprache gekommen, hat sich seine Rolle innerhalb des Unternehmens massiv verändert. Optimalerweise schaut er wöchentlich mindestens einmal auf den Baustellen persönlich vorbei. Hier und da packt er auch selbst noch mit an, wie beispielsweise bei einer Problembaumfällung an einem Freitagabend. Doch in erster Linie trägt er Verantwortung, die in den letzten beiden Jahren immer größer geworden ist. Verantwortung gegenüber Auftraggebern, die mittlerweile auch im B2B-Sektor zu finden sind und vor allem auch Verantwortung gegenüber seinen Angestellten, die aufgrund des erhöhten Auftragsvolumens immer mehr werden.

Und hier sind wir nun am springenden Punkt angekommen: Um dieser Verantwortung jederzeit nachkommen zu können, muss er Prozesse schaffen, die es ihm möglich machen, schneller agieren und reagieren zu können. Dabei gilt es über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich mit Tools zu befassen, die für das klassische Handwerk bisher vermutlich eher fremd waren: Zum Beispiel mit der Digitalisierung.

Die Weichen, die wir an diesem Tag im Januar stellen, werden in Zukunft unsere Arbeitsvorbereitungen, unsere Arbeitsabläufe, den Einkauf, die Planung und Kalkulation sowie das Personalrecruiting auf ein höheres Level hieven. Wir rufen das „Jahr der Digitalisierung“ aus und haben den Anspruch an uns selbst, diesen Ansatz so zu verfolgen, dass wir mit unserem Tun auf diesem Gebiet Vorreiter in der Region sind. Der aktuelle Fachkräftemangel in unserer Branche als auch im gesamten Handwerk ermutigt uns dazu, diesen Schritt zu gehen. Denn nur mit moderneren, digitalen Arbeitsweisen eben auch im Handwerk wird man künftig das Interesse von potentiellen, jungen Arbeitnehmern wecken können.

„Das Jahr der Digitalisierung“ - wie gehen wir das Ganze denn nun an? Nun, zunächst ist hierbei unser Firmenausflug vergangenen September zu erwähnen. Neben den klassischen Teambuilding-Maßnahmen haben wir mal abseits des gewohnten Arbeitsumfelds unseren Ist-Zustand analysiert. Was läuft gut, was kann besser laufen? Wichtig dabei war, dass der Wunsch nach mehr digitalen Abläufen aus dem Team heraus kam. Zur Inspiration hat dabei sicherlich auch der Besuch der Helmut Haas GmbH im Allgäu beigetragen, die auf diesem Feld zu den Marktführern deutschlandweit zählt. Die Ergebnisse des Workshops haben wir ausgewertet und bis zum Jahresende 2021 die nächsten Schritte priorisiert.

Um welche Schritte es sich handelt und wie wir in Sachen Personalrecruiting bereits seit einem Jahr erfolgreich auf das Tool Social Media setzen, erfahrt ihr in unserem nächsten Blogeintrag im Februar.

Bis dahin!

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